Einkaufen ist nicht mein Ding. Noch nie gewesen. Keine Lust, sperrige Wagen durch die Gänge zu schieben, um dann vor den Regalen mit sieben Pudding- und noch mal so vielen Joghurtsorten zu stehen wie die Kuh vorm Tor. Keine Lust, Bügel beiseite zu schieben, um vielleicht nach dem zweiunddreißigsten Shirt doch eines zu finden, das mir gefällt.
Es gibt Internet. Und damit Läden - ja, für mich sind das vollwertige Läden - die mir die neuen Herbstoutfits auf den Rechner schicken, während der Sturm draußen zu brüllen scheint: Kauf nur, kauf nur - Du musst ja doch noch mal raus aus dem Haus, bevor der Frühling wiederkehrt. Also klicke ich Pullis, Mützen und Wollschals an. Lass die Phantasie spielen und entscheide aus dem Bauch, was passt und was nicht.
Nun bin ich derzeit auf der Suche nach einem Netbook. Mobile-Reporting - in einem der älteren Posts war davon mit heller Begeisterung bereits die Rede - geht eben nur mit einem Rechner, der mal eben im Rucksack verschwindet. Klein, kompakt und am besten mit unendlicher Akkulaufzeit.
Leider ist es noch nicht lange her, dass ich mich bei der Anschaffung eines dieser modernen Gerätschaften in die Frühzeit zurückgeärgert habe. Denn, wer behauptet, bei einem neuen Handy gebe es nichts zu bedenken, irrt gewaltig. Keine Smileys konnte das Ding schreiben. Abgesehen davon, dass auch die Zustellmeldungen als sms statt als Popup erschienen. Sei's drum. Das Ding erfüllt seinen Zweck nun ohne Smileys in der Verwandtschaft.
Und das würde ich bei einem neuen Netbook gern vermeiden.
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vor 7 Monaten
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